IP-Überwachungskamera: Die Möglichkeiten im Überblick

Posted on Oktober 27, 2016

Unternehmen, die ihr Schutzkonzept um Videoüberwachungsmaßnahmen erweitern, sichern die eigene Immobilie gegen Einbrecher ab. Ganz gleich ob am Tag oder in der Nacht – die Kameras erkennen jeden verdächtigen Vorfall sofort und bieten dem Sicherheitspersonal die Möglichkeit, schnell einzugreifen. Wer auf moderne IP-Überwachungskameras vertraut, erhält zuverlässigen Einbruchschutz und hat dank mobiler Apps auch unterwegs alle wichtigen Bereiche stets im Blick.

So funktioniert die IP-Überwachungskamera

Im Gegensatz zu analogen Kameras arbeiten IP-Überwachungskameras mit digitalen Signalen. Die Geräte digitalisieren aufgenommene Bilder selbst und senden das Videosignal per Ethernet-Verbindung an ein Computernetzwerk. Mit einem Endgerät wie dem PC oder dem Smartphone lassen sich die Videodaten empfangen und weiterverarbeiten. Die aktuelle Aufnahme kann der Betreiber über einen herkömmlichen Browser oder mit spezieller Surveillance-Software betrachten. Ebenso lassen sich die gespeicherten Bilder und Videos erneut ansehen. Kommt es zu einem Vorfall, sind die Daten ausschlaggebend, um den Tathergang rekonstruieren und verdächtige Personen identifizieren zu können.

Netzwerkkameras lassen sich schnell und sauber installieren

Der Einsatz von IP-Überwachungskameras bietet viele Vorteile. Ihr Nutzen ist der drahtlose Empfang. Im Gegensatz zu Kameralösungen, die mit Koaxial- oder Bustechnik verbunden sind, lassen sich viele IP-Kameras ohne Drähte installieren. Dadurch kann jeder Immobilienbesitzer sein Objekt auch nach dem Bau ohne großen Aufwand um die Sicherheitstechnik ergänzen. Die aufwändige Verlegung von zusätzlichen Kabelschächten fällt vollständig weg. Ebenso lassen sich IP-Videoüberwachungskameras per Ethernet-Kabel betreiben. Dafür kann sogar die bereits vorhandene LAN-Verkabelung dienen.

Schneller Zugriff über das Netzwerk dank IP-Adresse

Die drahtlose Verbindung bietet einen weiteren Nutzen: Durch die Ethernet-Verbindung ist die Positionierung der IP-Kamera im Raum völlig frei. Die Geräte können also auch an den Stellen angebracht werden, wo die herkömmliche Installation mit Drahtverbindung nicht oder nur sehr aufwändig möglich ist. So lassen sich sehr verwinkelte oder unzugängliche Stellen überwachen. Im Netzwerk verfügt jede Überwachungskamera über eine eigene IP-Adresse wie beispielsweise auch ein externer Drucker oder ein Faxgerät. Über die Netzwerkverbindung lässt sich so die Kamera bequem konfigurieren. Der Vorteil: Wer unterwegs Zugriff auf sein Netzwerk hat, kann alle IP-Kameras fernsteuern und einstellen sowie auf die gespeicherten Aufnahmen oder den Live-Stream zugreifen. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist ebenso die Speicherkapazität. Im Vergleich zu analogen Lösungen ist der Speicher von IP-Modellen in der Regel deutlich größer.

Die richtige IP-Überwachungskamera finden

Wer die Vorteile der IP-Technik erkannt hat, hat vielfältige Optionen, das eigene Überwachungskonzept zu realisieren. Der Markt für Überwachungskamera bietet eine große Produkt-Auswahl und für jede Immobilie die passende Lösung. Zu empfehlen sind die Geräte namhafter Hersteller wie die IP-Überwachungskameras von Sony. Erhältlich sind diese in diversen Modellvarianten, die sich entweder für den Indoor- oder Outdoor-Einsatz eignen.

SNC-EB632R | Foto: © Sony

SNC-EB632R | Foto: © Sony

Die Bullet Kamera, der Allrounder unter den IP-Überwachungskameras

Bullet-Kameras wie die Sony SNC-EB632R bilden den Standard in Sachen Überwachungsschutz. Die festen Kameras werden an den Wänden oder kopfüber an der Decke installiert und können einen festen Bereich überwachen. Die Bullet-Lösung bietet den perfekten Mittelweg zwischen einer unauffälligen Größe und leistungsstarker Technik. Ein wichtiger Vorteil: Obwohl die Geräte fix verbaut werden, lässt sich das Sichtfeld nachträglich über den am Gehäuse eingebauten Winkel anpassen.

SNC-VB600  | Foto: © Sony

SNC-VB600 | Foto: © Sony

Beste Aufnahmequalität durch feste Box-Kameras

Sogenannte Box-Kameras wie die SNC-VB600 bieten hochwertige Aufnahmequalität. Dank der vergleichsweise großen Gehäuse ist der Einbau besonders leistungsfähiger Technik möglich. 4K-Bildauflösungen sind in dieser Klasse keine Seltenheit. Insbesondere Ladenflächen wie stark frequentierte Verkaufsflächen oder Eingangsbereiche lassen sich mit Boxkameras optimal überwachen. Potentielle Täter sind durch die hervorragende Bildqualität schnell identifiziert. Ein Nachteil dieser Gehäuseform ist, dass die Geräte nur einen feststehenden Blickbereich besitzen und durch die großen Objektive sofort ins Auge fallen.

SNC-EM600 | Foto: © Sony

SNC-EM600 | Foto: © Sony

Mit Dome-Geräten unauffällig bleiben

Wer den diskreten Überwachungsschutz realisieren möchte, sollte Dome-Kameras einsetzen. Kuppelförmige Geräte wie die SNC-EM600 werden an der Decke installiert und fallen weitaus weniger auf als andere Lösungen. Außerdem ist dank der zumeist abgedunkelten Kuppelabdeckung nicht ersichtlich, welchen Bereich das Geräte genau überwacht. Ein Nachteil von vielen Dome-Kameras ist, dass aufgrund der Gehäusegröße weniger LEDs verbaut werden können. Weniger LEDs schränken die Sicht bei schlechten Lichtverhältnissen ein. Noch einen Schritt weiter gehen Mini-Dome-Kameras wie die X-Serie von Sony. Die extrem unauffälligen Gehäuse sind für die Überwachung von Kleinstbereichen wie beispielsweise kleiner Verkaufsräume mit niedrigen Decken perfekt geeignet.

SNC-CX600 | Foto: © Sony

SNC-CX600 | Foto: © Sony

Dezent und praktisch: Die IP-Kompaktkamera

Die SNC-CX600 gehört zu den Kompaktkameras. Der Vorteil dieser IP-Überwachungskamera-Typen ist, dass sie viele Funktionen in nur einem Gerät vereinen. Die fest an der Wand verbauten Gehäuse verfügen über einen weiten Blickwinkel, was die Überwachung mit nur einem Gerät ermöglicht. Zusätzlich besitzen viele Lösungen ein integriertes Mikrofon und Lautsprecher. Die diskreten Kompaktkameras bilden die ideale Sicherheitslösung für kleine Büros oder Restaurants.

SNC-EP521 | Foto: © Sony

SNC-EP521 | Foto: © Sony

Schwenken, Neigen oder Zoomen mit der PTZ-Kamera

Wer weitflächige Bereiche überwachen will, ohne mehrere Kameras zu installieren, sollte sich PTZ-Modelle wie die SNC-EP521 anschaffen. Unter den IP-Überwachungskameras bilden diese die flexibelste Lösung. Der Kamerakopf kann per Fernsteuerung oder vollautomatisch zu festgelegten Zeiten schwenken und das Objektiv geneigt werden. Dadurch kann ein wesentlich größerer Bereich überwacht werden. Ein weiterer Vorteil: Viele PTZ-Kameras verfügen außerdem über die Möglichkeit in den Überwachungsbereich hinein zu zoomen.

Der Errichterbetrieb berät umfassend

Welche Kameramodelle die beste Lösung für die eigene Immobilie darstellen, erklärt Ihnen Ihr Errichterbetrieb. Freundliche Security-Experten wie GRAEF-Alarmanlagensysteme kennen sich mit den IP-Überwachungskameras von Sony bestens aus und bieten Ihnen umfassende und lückenlose Beratung. Natürlich haben Errichter auch IP-Überwachungskameras weiterer etablierter Hersteller im Angebot und bieten einen Modellvergleich – für die passgenaue Sicherheitslösung für Ihr Heim oder Ihre Gewerbeimmobilie.