Plötzlich Einbrecher im Haus

Posted on Oktober 12, 2015

Drei Uhr Nachts in einer deutschen Vorstadt: Die Bewohner eines Einfamilienhauses liegen schlafend im Bett und plötzlich kracht es. Ein Einbrecher hat die Fenster der Terrassentür eingeschlagen und dringt in das Haus ein. Nicht nur der Schreck ist groß – einen Einbrecher im Haus zu haben, kann mitunter ernsthaft gefährlich sein. Wer bereits im Vorfeld weiß, wie er sich zu verhalten hat, kann die Einbruchsituation besser einschätzen, besonnener und situationsgerecht reagieren.

Einbruch: Was tun nach dem ersten Schock?

Am wichtigsten ist es, zunächst Ruhe zu bewahren. Wer in Panik gerät, hilft weder sich selbst noch den anderen vom Einbruch betroffenen Personen. Wenn möglich, sollten die Betroffenen das Haus sofort verlassen. Hierbei ist absolute Vorsicht geboten! Denn schneiden die Betroffenen dem Einbrecher den Fluchtweg ab, kann es zu einer Konfrontation kommen. Gestellte Täter geraten oft in Panik und werden aggressiv. Die Betroffenen sollten also möglichst den Kontakt mit dem Täter vermeiden. Ist es absehbar, dass der Einbrecher nicht bewaffnet ist, sollten die Hausbewohner lautstark auf ihre Anwesenheit aufmerksam machen. Viele Einbrecher lassen sich dadurch bereits erfolgreich abschrecken und verschwinden mit leichter Beute. Ein Ausruf wie „Wir sind noch zu Hause, die Polizei ist unterwegs!“ schlägt viele Täter in die Flucht. Dürfte es sich hingegen um bewaffnete Täter handeln, sollten sich die Betroffenen sofort an einen sicheren Ort zurückziehen und den Einbruch abwarten. Hier bietet sich beispielsweise das abgeschlossene Badezimmer oder eine Abstellkammer an.

Niemals eigenmächtig handeln!

Haben die Hausbewohner die Situation eingeschätzt, sollten Sie umgehend die Polizei per Notrufnummer 110 rufen. Auf gar keinen Fall sollten die Betroffenen eigenmächtig handeln. Lediglich erfahrene Personen können etwa eine Schreckschusspistole einsetzen, um den Einbrecher zu verjagen. Von einem Versuch, den Einbrecher mit Pfefferspray abzuschrecken, ist dringendst abzuraten. Denn Pfefferspray in geschlossen Räumen wirkt sich nicht nur auf die Täter, sondern ebenso auf alle Betroffenen aus. Außerdem darf Pfefferspray in Deutschland nur in absoluter Notwehr eingesetzt werden. Selbst Einbrecher dürfen die Betroffenen sonst auf Körperverletzung und Schadensersatz verklagen. Am sichersten ist es, wenn die Betroffenen abwarten, bis die Polizei vor Ort ist. Die Beamten sichern den Tatort und stellen den Einbrecher im besten Fall. Bis dahin sollten die Bewohner den Tatort zwecks Spurensicherung unverändert lassen.

Das richtige Verhalten bei Einbrechern im Haus:

  • Ruhe bewahren und weitere Personen beruhigen
  • Polizei unter der Notrufnummer 110 hinzuziehen
  • Haus verlassen oder abschließbares Zimmer aufsuchen
  • jede Konfrontation mit dem Einbrecher vermeiden

Prävention mit professioneller Sicherheitstechnik

Nach einem Einbruch ist fast immer dasselbe festzustellen: Hätten die Hausbewohner ihre Immobilie mit der richtigen Sicherheitstechnik geschützt, wäre es gar nicht erst zu einem Vorfall gekommen. Denn mit einer professionellen Einbruchmeldeanlage lässt sich jede Immobilie vor Einbrechern absichern. Der Alarm behindert die Täter so massiv, dass diese den Einbruchversuch in der Regel aufgeben. Moderne Einbruchmeldeanlagen sind je nach Typ und Ausstattung für jedes Budget erschwinglich und schnell installiert. Einbruchmeldeanlagen von etablierten Herstellern wie ABUS, DAITEM oder JABLOTRON bestechen außerdem mit innovativen Zusatzfunktionen. Die Ansteuerung der Geräte erfolgt leitungslos über Funk und die Anlagen lassen sich um weitere Funktionen wie Feuer-, Gas- oder Wassermelder erweitern. Für einige Einbruchmeldeanlagen wie die SECVEST von ABUS, die D22 von DAITEM oder die LUPUSEC XT2 von LUPUS ELECTRONICS ist optional ein Notrufknopf erhältlich. Im Falle eines Einbruchs können die Hausbewohner mit dem Notrufknopf sofort ein Signal an die örtliche Notrufstelle senden. Die Polizei ist dann umgehend vor Ort.

Erfahrene Experten stehen Immobilienbesitzern zur Seite

Im besten Fall lassen es Hausbesitzer also gar nicht erst zu einem Einbruch kommen. Der Einbruchschutz mit einer Einbruchmeldeanlage und einem zusätzlichen Notrufknopf erhält die Sicherheit in der eigenen Immobilie. Wer sich bei der Auswahl und Installation der Geräte unsicher ist, hat die Möglichkeit, eine professionelle Errichterfirma zu beauftragen. Die örtliche Polizeidienststelle gibt Auskunft über Adressen und Kontaktdaten von lokal tätigen Sicherheitsexperten. Die erfahrenen Profis beraten Hausbesitzer individuell, erstellen ein auf die Immobilie zugeschnittenes Sicherheitskonzept und übernehmen die fachgerechte Installation der Geräte. Mit einer professionellen Einbruchmeldeanlage geben Hausbesitzer Einbrechern im Haus keine Chance! Übrigens: Hausbesitzer können zusätzlich von den staatlichen Förderungen im Bereich Sicherheitstechnik profitieren.