IP-Kameras – welche Funktionen sollten sie haben?

Posted on März 16, 2015

Mit einer IP-Kamera, auch Netzwerkkamera genannt, haben Eigenheimbesitzer ihr Haus mühelos im Blick – auch von unterwegs. Ist der Backofen ausgeschaltet? Was macht die Katze? Oder geschieht ein Einbruch? Immer mehr Nutzer schätzen die innovativen Technologien, die heutzutage auf dem Markt erhältlich sind. Dabei haben Kunden die Auswahl zwischen zahlreichen Modellen, die sich in Ausstattung, Funktionsweise und Preis deutlich unterscheiden. Von der Basis-Ausstattung bis zur Profi-Ausrüstung ist alles dabei. Welche Funktionen sollten IP-Kameras in jedem Fall haben und welche Möglichkeiten gibt es auf dem Markt?

Deutliche Unterschiede bei Funktionsweise und Preis

Für Eigenheimbesitzer ist es äußerst beruhigend, aus dem mehrwöchigen Sommerurlaub auf den Kanaren hin und wieder einen Blick in das heimische Wohnzimmer werfen zu können, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Eine IP-Kamera wird mittels Ethernet-Kabel an den Router gekoppelt – auf diese Weise kann auf dem PC, Tablet oder mit dem Smartphone das Videobild empfangen werden, das die Kamera aufzeichnet. Welche Funktionen eine Netzwerkkamera haben sollte, hängt ganz von den Bedürfnissen des Besitzers ab. Bereits für weniger als hundert Euro ist eine solche Kamera zu haben – im Vergleich zu den teuersten Modellen für 2.000 Euro verfügen diese aber über weniger Funktionen. Ausschlaggebend ist beispielsweise, um welche IP-Kamera es sich handeln soll, wo genau sie angebracht werden soll, ob sie bei Dunkelheit filmen können muss und ob sie nur einen Raum oder gleich ein ganzes Grundstück im Blick behalten soll. All diese Extra-Funktionen spiegeln sich im Preis des Gerätes wieder.

Auf eine ausreichend hohe Bild-Auflösung achten

Auch wenn Sie sich als Kunde für ein vergleichsweise günstiges Modell entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass die IP-Überwachungskamera eine hohe Bild-Auflösung realisieren kann. Die bewährten Modelle verfügen meist über eine Auflösung zwischen 720p – also einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. IP-Überwachungskameras mit höherer Auflösung namhafter Hersteller wie ABUS, Axis, Bosch oder D-Link verfügen über Auflösungen bis Full HD mit 1080p oder sogar einer 4K-Auflösung und können damit gestochen scharfe und detailgetreue Aufnahmen erzeugen. Auch bei völliger Dunkelheit liefern einige Modelle dank Infrarot-LED hochwertige Bilder – dies ist besonders relevant, wenn es um die Identifizierung eines Täters geht. Ein integrierter Lautsprecher kann im Falle eines Einbruchsversuchs einen lauten Ton von sich geben, den sogenannten Tätervoralarm. Mithilfe einer passenden App können Live-Video-Aufnahmen direkt auf das Tablet oder das Smartphone gestreamt werden.

Mit IP-Überwachungskameras große Areale überblicken

Für einen umfassenden Überblick über ein ganzes Grundstück eignet sich eine sogenannte Dome-IP-Kamera, beispielsweise die „IR HD 720p Netzwerk Außen Dome Kamera“ von ABUS. Bei 25 Bildern pro Sekunde bietet die IP-Überwachungskamera eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Gerät genau im richtigen Moment das Gesicht eines potenziellen Täters einfangen kann. Die Netzwerkkamera lässt sich vielseitig anbringen und liefert einen Rundum-Blick über ein großes Areal.

IP-Kameras mit Wetterschutz und Benachrichtigungsfunktion

Viele IP-Kameras verfügen über zusätzliche Funktionen wie beispielsweise eine Benachrichtigungsfunktion. Mit dieser wird der Besitzer in seiner Abwesenheit automatisch per SMS oder via E-Mail über besondere Ereignisse in seinem Eigenheim informiert. Die Kamera kann dann die Aufnahmen direkt im Internet hochladen. Sie sollten darauf achten, dass der Infrarot-Sensor mindestens fünf Meter Reichweite hat. Teurere Geräte bieten sogar 30 Meter und mehr. Viele IP-Kameras für den Außenbereich haben einen zudem eine Vorrichtung, die sie vor Regen und Sturm schützt.

Schwenk-Neige-Zoom-Kamera: IP-Kameras mit Fernsteuerung

Eine besonders effektive Überwachung sehr großer Außenflächen bieten die Schwenk-Neige-Zoom-Kamera, abgekürzt SNZ-Kameras. Diese IP-Überwachungskamera kann mittels Fernsteuerung zoomen und  geschwenkt oder geneigt werden. Damit kann der Besitzer die Blickrichtung jederzeit verändern und auch aus der Ferne alles im Blick behalten. Trotz ihrer innovativen Funktionen sind alle IP-Kameras unauffällig und klein. Ein weiterer Vorteil ist, dass IP-Kameras problemlos mit Netzvideorekordern (NVR) und Alarmanlagen verknüpft werden können. Dadurch muss nicht extra ein Computer angeschlossen werden. Die Rekorder können Aufnahmen von mehreren IP-Kameras speichern. Zudem kann eingestellt werden, dass die Aufnahmen in Intervallen automatisch gelöscht werden, damit in einer Endlosschleife aufgenommen werden kann.