Einbrüche: Berliner Polizei startet Twitter-Aktion

Posted on Januar 27, 2016

Ein Einbruch ist für Berliner Mieter und Immobilienbesitzer mehr als nur ein Schock. Die Täter schlagen schnell zu und hinterlassen häufig ein Chaos. Das gravierendste Problem ist jedoch nicht der Schreck über eingeschlagene Fenster, aufgebrochene Türen oder durchwühlte Zimmer. Opfer von Wohnraumdiebstählen fühlen sich oftmals hilflos und in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher. Aufklären lassen sich viele Einbrüche ebenfalls nicht. Die Aufklärungsquote liegt laut der Kriminalstatistik der Berliner Polizei für das Jahr 2014 bei lediglich 6,6 Prozent.

Die Berliner Polizei kämpft schon seit Jahren auch gegen gut organisierte Banden, die genauso schnell untertauchen, wie sie eingebrochen sind. Seit vier Jahren liegt die Zahl der Einbruchdiebstähle über dem 10-Jahresdurchschnitt. Etwa 12.000 Fälle bearbeiten die Berliner Beamten mittlerweile jährlich. Das sind fast doppelt so viele Einbrüche als noch vor zehn Jahren. Aus diesem Grund will die Polizei nun über das Thema Einbruchdiebstahl informieren. Mit der Twitter-Kampagne #keinbruch liefern die Beamten einen interessanten Einblick in die tägliche Polizeiarbeit und geben Praxis-Tipps zur Einbruchsprävention.

 

#keinbruch: Einblicke und Tipps für Mieter und Immobilienbesitzer

Unter dem Hashtag #keinbruch twittert die Berliner Polizei vom 25. bis 31. Januar täglich über das Thema Einbruchdiebstahl. Die Beamten stellen aktuelle Fälle von Einbruchversuchen und auch von vollendeten Einbrüchen vor. Ziel ist es, das Vorgehen der Kriminalkommissare und Einsatzkräfte möglichst transparent und nachvollziehbar darzustellen. Dafür begleitet ein spezielles Social-Media-Team die Beamten bei ihren täglichen Einsätzen. Sogar zu den Tatorten darf das Team mitkommen. Das ermöglicht eine zeitnahe Berichterstattung aus erster Hand. Zusätzlich gibt es Tipps zur Einbruchsprävention der eigenen vier Wände. Denn Mieter und Immobilienbesitzer müssten verstehen, dass auch sie selbst etwas gegen Einbruchdiebstahl unternehmen können. Laut Polizei soll die Kampagne bei Bürgern ein besseres Verständnis wecken, selbst Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. Das Thema Einbruchschutz ist in irgendeiner Form für jeden Bürger relevant.

Drei Tipps für die eigene Einbruchprävention

  • Niemals die Fenster bei dem Verlassen des Hauses angekippt lassen
  • Verschließbaren Riegel an der Terrassentür anbringen
  • Immer aufmerksam sein, ob sich verdächtige Vorfälle in der Nachbarschaft ereignen

Neben den Aktivitäten auf Twitter, stellt die Polizei aktuelle Fahndungen auf Facebook ein. Neben der Beschreibung der Tathergänge lassen sich Täterbeschreibungen nachlesen. Zusätzlich posten die Beamten Fahndungsfotos und rufen Bürger auf, sich bei sachdienlichen Hinweisen zu melden. Vorbild der Aktion ist die Kampagne #pickpocket, die die Berliner Polizei im letzten Jahr durchgeführt hat. In einem Zeitraum von zehn Tagen twitterten die Beamten mehr als 850 Beiträge zu Taschendiebstählen. An der diesjährigen Twitter-Aktion beteiligt sich aufgrund des Erfolgs übrigens auch die Polizei Sachsen, Baden-Württemberg sowie die Ortspolizeibehörde Bremerhaven.

Einbrüche in Berlin: Professionelle Prävention mit Einbruchmeldeanlagen

Mieter und Immobilienbesitzer, die ihr Eigenheim absichern möchten, können noch viel mehr gegen Einbrecher unternehmen. Neben einem aufmerksamen Verhalten und der Anbringung von mechanischer Verrieglungen für Türen und Fenster, zahlt sich insbesondere eine Einbruchmeldeanlage aus. Kriminalstudien zeigen, dass viele Einbrecher von ihrer Tat ablassen, wenn sie nicht schnellstmöglich in die Immobilie gelangen. Eine professionelle Alarmanlage behindert Täter so massiv, dass diese den Einbruchversuch oftmals nach wenigen Augenblicken aufgeben. VdS-Home-zertifizierte Einbruchmeldeanlagen, wie beispielsweise die D22 von Daitem, sind hier besonders zu empfehlen. Die Geräte bieten privaten Mietern und Immobilienbesitzern zuverlässige Qualität und beste Performance.

Wer sich bei der Auswahl der Geräte unsicher ist, kann zusätzlich eine Errichterfirma zu Rate ziehen. Die freundlichen Sicherheitsexperten geben in einer zumeist kostenlosen Erstberatung Tipps für eine wirkungsvolle Prävention gegen Einbrüche in Berlin. Zusätzlich analysieren die Profis die Immobilie auf potentielle Schwachstellen und entwickeln ein umfassendes Schutzkonzept.