Einbruchstatistik Berlin 2014: Zahl der Einbrüche wieder gestiegen

Posted on Juli 27, 2015

Einbrecher gehen nicht zimperlich vor – Einbruchsopfer finden ihre Wohnung nicht selten völlig verwüstetet vor. Hastig durchwühlte Schubladen und quer über die Zimmerböden verteilte Habseligkeiten zeichnen ein Bild des Chaos. Aufgebrochene Türen oder Fenster sind teilweise durch die Brecheisen nicht mehr benutzbar und müssen ersetzt werden. Ganz zu schweigen von den materiellen Verlusten in Form von entwendeten Geräten wie dem TV-Gerät oder dem Laptop.

In Berlin überdurchschnittlich viele Einbrüche registriert

Im bundesweiten Städtevergleich liegt Berlin in Sachen Kriminaldelikten weit vorn. Insgesamt hat die Gesamtzahl der Fälle in Berlin um 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Mit über 543.000 erfassten Straftaten liegt für das Jahr 2014 sogar der höchste Wert im Zehnjahresvergleich vor. Auch die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäuser hat sich erhöht. So erfasst die Einbruchstatistik der Polizeilichen Kriminalstatistik Berlin 2014 insgesamt 12.159 Fälle. Gegenüber 2013 ist die Zahl der Einbrüche um 593 Fälle gestiegen. Das bedeutet: 5,1 Prozent mehr Einbrüche in Berliner Wohnungen und Einfamilienhäuser.

Einbruchsicherung nach einem Einbruch verbessern.

Einbruchsopfer leiden häufig noch lange Zeit unter dem Einbruch

Die Zahl der Einbrüche in Berlin befindet sich schon seit einigen Jahren auf hohem Niveau. So zählt die Einbruchstatistik Berlin 2014 mehr als doppelt so viele Einbrüche wie im Jahr 2005. Und die Bilanz ist ernüchternd: Lediglich 6,6 Prozent der Fälle konnten polizeilich aufgeklärt werden. Grund genug, die eigene Wohnung oder das eigene Haus mit ausreichenden Schutzmaßnahmen abzusichern. Bewährte Sicherheitstechnik macht es potenziellen Einbrechern schwer in die Wohnung zu gelangen und schreckt viele Täter schon im Vorfeld ab.


Diese Bezirke waren besonders von Einbrüchen betroffen

Die meisten Wohnungseinbrüche erfolgten in den Bezirken Charlottenburg, Wilmersdorf und Mitte. In Einfamilienhäuser wurde, wie bereits im Vorjahr, am häufigsten in Steglitz-Zehlendorf und Reinickendorf eingebrochen. Grundsätzlich ließ sich feststellen, dass dichtbesiedelte Innenstadtbereiche und Einfamilienhäuser in städtischer Randlage am stärksten betroffen waren. Besonders durch gute Deckungs- oder Fluchtmöglichkeiten für Täter sowie eine mangelhafte Sicherung sind diese Immobilien für Einbrecher anziehend. Auch die Jahreszeiten spielen eine Rolle: Einbrüche in Einfamilienhäusern erfolgten insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten.

So kamen die Einbrecher in das Gebäude

Schlechte Sicherungen ziehen Einbrecher an (Foto: © M. Siegmund / Dollar Photo Club)

Schlechte Sicherungen und schlecht einsehbare Grundstücke ziehen Einbrecher an (Foto: © M. Siegmund / Dollar Photo Club)

Die Einbrecher gelangten am häufigsten durch das Aufhebeln der Eingangs- oder Terrassentüren in die Gebäude. Ebenfalls drangen die Täter oftmals über die Fenster ein. Geschlossene Fenster wurden zumeist gewaltsam am Rahmen aufgesperrt oder das Glas wurde mittels schwerer Gegenstände eingeschlagen. Angekippte Fenster oder Terrassentüren wurden ausgehebelt. Insgesamt erbeuteten die Einbrecher Diebesgut in Höhe von mehr als 43 Millionen Euro. Umgerechnet auf den Einzelfall ergibt das einen durchschnittlichen Schaden von 5.807 Euro pro Einbruchsopfer.





Sicherheitstechnik schützt die Immobilie vor Einbrüchen

Mit modernem Einbruchschutz sinkt die Wahrscheinlichkeit von Einbrüchen deutlich. Dabei gehen die mechanische, mechatronische und elektronische Sicherung Hand in Hand. Türen und Fenster sollten es Einbrechern schwer machen, in das Gebäude zu gelangen. Eine moderne Alarmanlage mit Sensoren an den Fenstern und den Türen löst einen lauten akustischen Alarm über eine Sirene aus. Und informiert auch via Mail oder SMS die festgelegten Benutzer über das Vorkommnis. Zusätzlich bieten Alarmanlagen häufig einen Notrufknopf, über den sich unkompliziert Alarm auslösen lässt, wenn Einbrecher die Bewohner überraschen sollten.

Die Einbruchstatistik belegt: Sicherheitstechnik macht Sinn

Die Einbruchstatistik zeigt, dass Immobilienbesitzer es Einbrechern schwerer machen sollten, einzubrechen. Wohnungen, Einfamilienhäuser und auch Gewerbeimmobilien lassen sich durch Sicherheitstechnik optimal schützen. Erfahrene und professionelle Sicherheitsexperten beraten ausführlich und erstellen individuelle Sicherheitskonzepte für die Immobilie. Optimale Einbruchsicherung schreckt nicht nur potenzielle Täter ab, sondern das Gefühl von Sicherheit wird gewahrt und sogar gestärkt.