Die Funkalarmanlage: Ein Allrounder in Sachen Einbruchschutz

Posted on Juli 15, 2016

Wer auf eine Funkalarmanlage vertraut, schützt die eigene Immobilie effektiv vor Einbrechern. Immer mehr Mieter und Hausbesitzer ergreifen in punkto Einbruchsprävention eigene Maßnahmen. Schließlich rät die Polizei aufgrund der seit Jahren steigenden Fälle von Einbruchdiebstählen in Deutschland zur selbständigen Absicherung von Wohnungen, Einfamilienhäusern oder Betrieben. Die Beamten können nicht immer unverzüglich vor Ort sein und treffen in vielen Fällen erst dann ein, wenn die Täter samt Beute längst verschwunden sind. Folglich bleibt es bei der Anzeige gegen Unbekannt, einer meist erfolglosen Ermittlung und dem Versicherungsfall. Fakt ist: Im Jahr 2015 ließen sich deutschlandweit lediglich 15,2 Prozent der polizeilich erfassten Wohnungseinbrüche aufklären.

Warum eine Funkalarmanlage?

Eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Einbruchprävention ist gerade am Anfang womöglich verwirrend. Schließlich ist die Auswahl an Sicherheitsprodukten riesig und als Laie ist man da schnell überfordert. Sollten Immobilienbesitzer auf ein mechanisches Sicherungssystem setzen? Macht vielleicht eine Einbruchmeldeanlage Sinn? Überwachungskameras? Oder eine Funkalarmanlage?

Pauschal lässt sich das nicht beantworten, denn die Hersteller entwickeln die Geräte für spezifische Einsatzbereiche. Je nach Art der Immobilie und den individuellen Wünschen sollten daher stets die individuell passende Lösung zum Einsatz kommen. Wer sich unsicher ist, erhält bei einer Errichterfirma Rat. Die Sicherheitsprofis kennen sich bestens aus und erstellen ein passgenaues Sicherheitskonzept. Der Einbau einer modernen Funkalarmanlage ist ohne Drähte zu legen relativ schnell möglich. Bewährte Produkte haben wenig Wartungsaufwand und funktionieren zuverlässig.

Welche Vorteile bieten die Geräte?

Funkalarmanlagen sind spielend leicht bedienbar

Moderne Systeme bieten Anwendern eine intuitive und komfortable Bedienung. Die Kalibrierung erfolgt in der Regel mittels einer Alarmzentrale. Diese wertet die Signale der Melder aus und aktiviert je nach Betriebszustand beispielsweise Sirenen an den Innen- und Außenwänden der Immobilie oder schickt die Alarmmeldung auf das Smartphone. Zusätzlich sind viele Geräte in der Lage, eine hilfeleistende Stelle über einen potentiellen Einbruchversuch zu informieren, wenn dieser Dienst optional beauftragt wird. Je nach eingestelltem Programm lässt sich die Anlage auf den persönlichen Bedarf hin abstimmen. Das Scharfstellen kann häufig per Handschalter oder via Smartphone erfolgen.

Sichere Signalübertragung

Völlig unbegründet ist die Annahme, dass ein Alarmsystem mit Funkübertragung störungsanfälliger ist. So sind die Funksignale der Anlagen in der Regel digital codiert und immun gegen Manipulationsversuche. Zusätzlich arbeiten Geräte, wie beispielsweise die D22, mit einem Twin-Band-Verfahren, welches doppelte Übertragungssicherheit garantiert. Selbst wenn das Signal auf einem Funk-Band ausfällt, sendet die Anlage auf dem anderen weiter.

Drahtlose Stromversorgung

Im Gegensatz zu drahtgebundenen Einbruchmeldeanlagen lassen sich Funkmeldeanlagen gänzlich ohne Netzanschluss betreiben. Das bietet viele Vorteile, denn so können Mieter und Immobilienbesitzer die Anlagen völlig flexibel positionieren. So lassen sich diese auch dort einsetzen, wo keine Stromversorgung über Draht möglich ist. Sirenen und Melder sind durch die Positionierung an schlecht erreichbaren Standorten zusätzlich vor mutwilliger Beschädigung geschützt. Energie erhalten die Funkalarmanlagen in der Regel über eine eingebaute Batterieversorgung. Sie müssen sich jedoch keine Sorgen machen, dass Sie ständig Batterien wechseln müssten. Insbesondere die Geräte namhafter Hersteller wie Daitem verfügen über sehr langlebige Batterien. Bei normalen Hausgebrauch sind die Geräte je nach Hersteller über eine Laufzeit von zwei bis fünf Jahren versorgt. Danach lässt sich die Batterie in der Regel kinderleicht austauschen.

Schnelle Installation

Aufgrund der drahtlosen Stromversorgung ergibt sich ein weiterer Vorteil. Denn die Installation der Geräte erfolgt ohne aufwändige Maßnahmen. Auch die zumeist unschöne Verlegung von Drähten im Raum entfällt. Anwender müssen lediglich die gängigen Komponenten des Alarmsystems, bestehend aus Zentrale, Meldern sowie Innen- und Außensirenen an die dafür vorgesehenen Plätze anbringen. Dadurch lassen sich die Geräte mühelos umpositionieren. Und bei einem Umzug sind die Anlagen außerdem in Kürze abmontiert. Pauschal erfordert die Installation sowie die Einweisung der Anwender etwa einen halben bis ganzen Tag.

Flexible Erweiterungsmöglichkeiten

Da die Komponenten vergleichsweise kostengünstig sind, lässt sich eine Funkalarmanlage flexibel um zusätzliche Melder erweitern. Genau wie bei der schnellen Installation sind diese in kürzester Zeit integrierbar. Übrigens: Wer auf eine Funkalarmanlage setzt, kann sich gleich noch mehr Sicherheit in die eigene Immobilie holen. Schließlich ist die Erweiterung des Systems um Rauch-, Gas- oder Wassermelder problemlos möglich. Das macht eine Einbruchmeldeanlage zum All-in-one-Paket in Sachen Immobilienschutz.

Bei der Kaufentscheidung auf geprüfte Qualität achten!

Wer sich eine passende Funkalarmanlage auswählen möchte, sollte das Gerät vor dem Kauf unbedingt umfassend unter die Lupe nehmen. Zu günstige Geräte sind in der Regel Massenware, die keinen effektiven Einbruchschutz bieten und störanfällig sind. Einbruchmeldeanlagen namhafter Hersteller bieten hingegen umfassende Sicherheit nach zertifizierten Standards. So sollten Mieter und Immobilienbesitzer insbesondere die Auszeichnung der VdS Schadenverhütung GmbH beachten. Ein VDS-Siegel bietet geprüfte Qualität und eine zuverlässige Funkalarmanlage in hochwertiger Qualität.

Alarmsysteme im Fokus

In der Reihe lesen Sie konkrete Tipps zu empfehlenswerten Alarmanlagen
Teil 1: ABUS ULTIVEST
Teil 2: Daitem D22
Teil 3: SEVCEST Funkalarmanlage
Teil 4: LUPUSEC XT2
Teil 5: Jablotron 100