Gegen Einbruch schützen: Warum die Instandhaltung von Alarmanlagen wichtig ist

Posted on Juni 8, 2017

Ein Einbruchmeldesystem besteht aus einer Vielzahl an Komponenten. Dazu gehören unter anderem eine Alarmanlagenzentrale, Kontaktmelder an den Einstiegsstellen, Bewegungsmelder in den Innenräumen sowie diverse Übertragungseinheiten und Bedienteile. Nur wenn alle Einzelteile einwandfrei funktionieren, ist ein zuverlässiger Schutz gewährleistet. Mieter und Immobilienbesitzer, die sich gegen Einbruch schützen wollen, sollten daher stets auf eine fachgerechte Inspektion und Wartung aller technischen Komponenten achten.

Facherrichter raten zur regelmäßigen Instandhaltung

Oft macht der Facherrichter bereits bei der Installation eines neuen Einbruchmeldesystems deutlich: Die Geräte müssen in regelmäßigen Intervallen überprüft werden. Bleiben entsprechende Instandhaltungsmaßnahmen aus, können Fehlfunktionen auftreten. Der Klassiker: Leere Akkus. Zwar hält die Energieversorgung von Markengeräten über mehrere Jahre, aber auch sie ist irgendwann erschöpft. Ohne Strom funktionieren die Komponenten einer Einbruchmeldeanlage jedoch nicht. Daher ist es ratsam, die Herstellerangaben zur Akkulaufzeit zu notieren und leere Akkus rechtzeitig auszutauschen.

Fest verbaut und nicht verschmutzt – optimale Eigenschaften für alle Komponenten

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft – dieser Maßstab mag in so manchem Bereich genügen, bei Sicherheitstechnik hingegen nicht. Nur mit fachgerecht verbauten Komponenten können Alarmanlagen erfolgreich gegen Einbruch schützen. Ein wichtiger Aspekt der Instandhaltung ist es daher zu prüfen, ob alle Melder noch richtig angebracht sind. Die Befestigungen von Meldern können sich beispielsweise nach einigen Monaten lockern und müssen wieder festgeschraubt werden. Auch Schmutz kann einem Alarmanlagensystem zusetzen: Insbesondere die empfindlichen Rauch- und Bewegungsmelder sollten regelmäßig von Staub und anderen Verunreinigungen gesäubert werden.

Umbaumaßnahmen im Raum erfordern Umbaumaßnahmen am Alarmsystem

Ein größerer Umbauaufwand kann entstehen, wenn die Räume anders genutzt werden – weil beispielsweise andere Möbel dazugekommen sind. Ist das der Fall, sollte geprüft werden, ob die Anlage noch der Raumnutzung entspricht. So kann bereits ein umgestellter Schrank dazu führen, dass ein Bewegungsmelder nicht mehr richtig arbeitet. Facherrichter empfehlen in diesem Fall, die Komponenten an anderen Stellen neu zu verbauen. Dadurch wird die Anlage an die neue Raumsituation angepasst und kann wieder optimal vor Einbruch schützen.

Wann sollten Instandhaltungsmaßnahmen erfolgen?

Wie oft Inspektions- und Wartungsarbeiten ausgeführt werden sollten, hängt von der eingesetzten Einbruchmeldeanlage ab. So müssen große Business-Systeme wie beispielsweise die complex 400H von TELENOT natürlich wesentlich häufiger unter die Lupe genommen werden als Anlagen für Heimanwender wie die Daitem D22. Pauschal empfohlen werden ein bis vier jährliche Inspektionen sowie eine jährliche Wartung.

Die Instandhaltung vom Experten ausführen lassen

Oft unterschätzen Mieter und Immobilienbesitzer den Aufwand und den Anspruch an eine fachgerechte Instandhaltung. Die Folge: Sie übernehmen die Inspektion und Wartung selbst. Wichtige Aspekte der professionellen Instandhaltung sind jedoch nur dem Fachmann bekannt. Das geschulte Fachpersonal greift im Vergleich zum Laien mit geübten Handgriffen in die Technik ein, ohne essenzielle Funktionen zu gefährden. Facherrichter wie GRAEF Alarmanlagensysteme verfügen über umfassendes Know-how und kennen sich mit allen zeitgemäßen Systemen bestens aus. Mit der Hilfe vom Experten funktioniert Ihre Einbruchmeldeanlage langfristig einwandfrei und kann Ihr Heim erfolgreich gegen Einbruch und andere Gefahren schützen.